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Installation von Debian GNU/Linux 3.0r0 auf einem Sony Vaio PCG F707Erstellt: 16.10.02Autor : Carsten Blume Kontakt: -> per Formular Update : - Hintergrund: Dieses Sony Vaio PCG-F707 ist ausgerüstet mit einer Pentium III 600Mhz (256Kb L2 Cache) CPU, 256 MB RAM, 9GiB Festplatte, NeoMagic NM2230 256AV+ Grafikkarte, 14.1" FarbLCD (1024x786 16bit), 8-fach DVD-ROM, Floppy, internes (Win-)Modem, 2 x PCMCIA (1 x Elsa Mikrolink ISDN Adapter + 1 x Intel EtherExpressPro/100), 1 x seriell, 1 x parallel, 2 x USB, Irda (=Infrarot), TouchPad PartitionierungDevice Boot Start End Blocks Id System /dev/hda1 * 1 262 2104483+ 7 HPFS/NTFS /dev/hda2 263 524 2104515 83 Linux /dev/hda3 525 542 144585 a0 IBM hibernation /dev/hda4 543 1099 4474102+ 5 Extended /dev/hda5 543 575 265041 82 Linux swap /dev/hda6 576 837 2104483+ 83 Linux /dev/hda7 838 1099 2104483+ 83 LinuxBesonderheiten: Auf hda1 befindet sich ein selbstinstalliertes Windows 2000, dass nach einer Treibereinspiel und -update-Orgie sogar einigermassen vernünftig läuft (die Treiber für W2K gibt es bei hda3 ist die sogenannte Hibernation Partition, die für das Suspend-to-Disk Feature des verwendeten Phoenix BIOS benötigt wird. Damit kann man (auch unter Linux) das Notebook per Fn-F12 Kombination zum Schlafen schicken, ohne daß es Strom verbraucht (im Gegensatz zum Suspend-to-RAM Modus). Die mit fdisk angelegte Partition bekommt die SystemID a0 und wird mit -> lphdisk als Hibernation Partition formatiert. Die restliche Partitionierung erfolgt nach belieben. Installation von Debian GNU/LinuxHier empfehle ich eine Blick in die Dokumentation auf www.debian.org, insbesondere das Installation Manual. Sollte aber im großen und ganzen ohne Problem ablaufen (naja fast, dazu aber später).Integration und Konfiguration der Hardware- Grafik, TouchPad und Tastatur:Der eingebaute Grafikchip von Neomagic wird von XFree86 4.2.0 und XFree86 4.2.1 ohne Probleme erkannt. Auch das Touchpad funktionierte auf Anhieb. Falls es doch Schwierigkeiten gibt, hier meine -> XF86Config - Sound: [Update 20.11.02] Bei der Installation einfach Sound -> ymfpci bei der Kernelmodul Auswahl aktivieren und schon funtioniert der Sound auch ohne, daß man einen eigenen Kernel bauen muss [/Update] Im Kernel habe ich folgendes aktiviert CONFIG_SOUND=m CONFIG_SOUND_OSS=m CONFIG_SOUND_YMFPCI=m und schon konnte ich den herrlich dünnen Laptopsound geniessen. - PCMCIA: Wurde von Debians Installationsroutine erkannt und aktiviert. Die LAN Karte von Intel wurde auch gleich eingebunden , konfiguriert und lief ... tja, die ISDN Karte von Elsa war doch eher ein Drama. Zuerst im Kernel PPP und ISDN Unterstützung als Module aktivieren und dann die Datei # Device driver definition for ELSA cards # Protocol is 1 for 1TR6 and 2 for EDSS1 device "elsa_cs" class "isdn" module "net/slhc", "misc/isdn", "misc/hisax" opts "type=10 protocol=2", "elsa_cs" card "Elsa ISDN Adapter" version "ELSA GmbH, Aachen", "MicroLink ISDN/MC ", "*" bind "elsa_cs" card "Elsa ISDN Adapter" version "ELSA AG (Aachen, Germany)", "MicroLink ISDN/MC ", "*" bind "elsa_cs" Einmal noch die zwei PCMCIA Karten vertauscht und schon waren auch die Interrupt Probleme gelöst, aber fragt mich nicht warum ;-). - Internes Modem: Leider gibt es dafür nur binary -> Treiber (hsflinmodem), aber wenigstens funktionieren die ... einfach den Installationsanweisungen im README folgen. - USB: Die Ports wurden auf Anhieb erkannt, bisher habe ich aber keine Verwendung dafür. - Seriell/Parallel: Auch hier gilt: Erkannt ja, verwendet nein. - Irda: Das größte Sorgenkind, aber mit folgender Konfiguration erfolgreich aktiviert und sogar per Siemens S35 eine PPP Verbindung hergestellt. Folgende Kernelparameter habe ich aktiviert: # # IrDA (infrared) support # CONFIG_IRDA=m CONFIG_IRLAN=m CONFIG_IRNET=m CONFIG_IRCOMM=m CONFIG_IRDA_ULTRA=y CONFIG_IRDA_CACHE_LAST_LSAP=y CONFIG_IRDA_FAST_RR=y CONFIG_IRDA_DEBUG=y # # Infrared-port device drivers # CONFIG_IRTTY_SIR=m CONFIG_IRPORT_SIR=m # CONFIG_DONGLE is not set # CONFIG_USB_IRDA is not set CONFIG_NSC_FIR=m Einträge in der /etc/modules.conf : alias tty-ldisc-11 irtty alias char-major-161 ircomm-tty options nsc-ircc dongle_id=0x09 alias irda0 nsc-ircc Bis dahin lief alles ganz toll, doch nach einem "irattach irda0 -s" wurden keine Geräte per Infrarot gefunden.. Nach ewigem Rumprobieren, Kernel neu kompilieren usw.usw. wurde ich doch noch fündig: setserial /dev/ttyS2 uart 8250 port 0x04e8 irq 4 baud_base 115200 spd_normal skip_test Hätt ich doch gleich drauf kommen können ;-) ... na, jedenfalls findet er nun mein S35 und mit folgenden Skripten klappt die Verbindung (in diesem Fall mit -> Arcor ). /etc/ppp/options : /dev/ircomm0 user arcor noipdefault ipcp-accept-local ipcp-accept-remote defaultroute usepeerdns debug connect "/usr/sbin/chat -v -f /etc/ppp/chat-script" crtscts modem asyncmap 00000000 netmask 255.255.255.0 nodetach /etc/ppp/chat-script : ABORT BUSY ABORT "NO CARRIER" ECHO OFF SAY "Calling Arcor..." '' ATDT08989041930 TIMEOUT 30 SAY "Waiting for up to 30 sec for connection" CONNECT '' SAY "Connected..." /etc/ppp/pap-secrets: arcor * internet Dann mittels "pppd" den Wählvorgang einleiten ... - Firewire: Erkannt ja, aber mangels Hardware auch nicht getestet - Fn Sondertasten: Nach Aktivierung des Sony Vaio Programmable I/O Control Device Supports im Kernel, funktionierte sogar die Helligkeitsregelung des Displays via Fn-F5. Alle anderen Tasten sind aber weiterhin wirkunslos (Ausnahme: die Suspend-to-[Disk,RAM] Tasten). -> Alcove Labs hat ein -> Tool entwickelt, mit dem man die Helligkeit per Kommandozeile regeln kann (und noch ein paar andere Goodies). Danke an viele (mittlerweile leider vergessene) Quellen im WWW. |
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